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Auf dieser Seite gewähren wir Ihnen einen fundierten Einblick in die Entstehung unseres Unternehmens.

aktueller Geschäftsführer:
Gerd Selle, eingetragener Kaufmann

ehemalige Geschäftsführer:
Heinz Selle, Emil Lutze, Albert Lutze

Holzstamm

Historie

1934

 

Am 29.09.1934 beantragt Albert Lutze den Acker von Louis Topf am Hohlen Weg im Umtausch mit der Gemeinde zu erwerben, um ein Sägewerk mit Zimmerplatz zu errichten.

 

Am 22.10.34 beschließt der Gemeinderat den Umtausch, und Albert Lutze kann das Grundstück erwerben.

 

Am 09.11.34 genehmigt der Landkreis den Tausch.

 

Am 23.11.34 wird in der Sitzung des Gemeinderates die Genehmigung bekannt gegeben.

 

Der erste Zimmerplatz befand sich auf der Höhe, er wurde vor 1934 hergerichtet.

 

1938

 

Zimmermeister Albert Lutze führt die Zimmerarbeiten an der neuen Leichenhalle aus.

 

Geschäftsführer:

 

Albert Lutze (Meister), weitere Teilhaber Richard Lutze, Emil Lutze,

 

Mitarbeiter des Sägewerks ab 1934 – 1948:

 

Als Lehrlinge und Gesellen haben im damaligen Zimmerhandwerk gearbeitet:

 

Kurt Gebbert, Moritz Hammer, Arno Lutze, Willi Trescher, Herbert Lutze, Herbert Gries, Gerhard Esche, Herbert Müller (Lehrling), Gerhard Schwenke, Herbert Gebbert, Helmut Hammer(Lehrling), Rudi Rohrmann (Lehrling), Manfred Böse (Lehrling), Hans Reinke(Lehrling), Friedhelm Barthel (Lehrling), Albert Kranhold, Helmut Wienrich

 

Die ersten Kanthölzer wurden mittels Axt beschlagen, man nannte diese das „Zimmermannsbeil“, weitere Werkzeuge damals die Stemmmaschine oder Kettenfräser für Zapfenlöcher, die kleine Bandsäge, eine Abrichte, eine Doppelschnittkreissäge.

 

1936/1937

 

Beim Bau der Siedlung in Holzthaleben übernahm die Zimmerei alle Arbeiten für die Dachstühle; täglich wurde ein Dachstuhl gerichtet.

 

Das erste Horizontalgatter lief im Jahre 1938.

 

1943

 

Der Geschäftsführer Richard Lutze verunglückte am 15.01.1943 bei Holzfällerarbeiten im Holzthalebener Wald tödlich

 

1948 - 1969

 

Der Teilhaber Albert Lutze verstarb im Jahre 1948.

 

Ab diesem Zeitraum übernahm Emil Lutze die Geschäfte weiter.

 

Zimmereiarbeiten wurden bis 1965 ausgeführt

 

Vom 01.01.1957 bis 30.06.1969 Eintragung in die Handwerksrolle als Sägewerk und Zimmerei.

 

Geschäftsführer

 

Emil Lutze

 

Mitarbeiter des Sägewerks ab 1948 - 1969

 

Heinz Selle, Ernst Gall, Johann Seidel, Herbert Gries, Ingo Hackel, Johann Schien, Ludwig Hackenberg, Gerhard Preuschoff, Franz Wagner, Albert Kranhold, Walter Eisenkrätzer, Hans Bremser, Fritz Ramenat, Otto Thon, Karl-Heinz Thon, Johann Pitzke, Willi Trescher, Arno Lutze, Albin Katzemann, Franz Hoffmann,

 

Das erste Vollgatter (1961) wurde in Betrieb genommen und es wurden vorwiegend Bahnschwellen geschnitten, sowie Dachstühle.

 

Zimmerarbeiten führten Albert Rohrmann, Ernst Stadelmann, Helmut Hammer, Herbert Gebbert, Friedhelm Barthel, Gerhard Schwenke, Herbert Gries, Hans Reinke, Manfred Böse, Rudi Rohrmann, Günter Weiß, Johann Pucher aus.

 

Ab Ende 1948- arbeiteten im Büro (Wohnstube von Emil Lutze) Herr Schüler, Herr Besecke, Richard Hohbein, Ulrich Lange und Erika Rink

 

Als Tischler arbeiteten zu dieser Zeit Bernhard Pitzke u. Hermann

 

Die Fuhrleute damals waren Edgar Schnepfe, Walter Köhler

 

Fahrzeuge: Lanz Bulldog, Pionier, LKW Chevrolet, Steiger (Allrad LKW)

 

1969

 

Ab 01.07.1969 übernahm Heinz Selle das Sägewerk

 

Mitarbeiter des Sägewerks ab 1969 - 1995

 

Geschäftsführer

 

Heinz Selle

 

Mitarbeiter

 

Walter Eisenkrätzer, Hans Bremser, Herbert Selle, Siegmar Schädel, Albin Katzemann, Hans-Joachim Selle, Frank Mosch, Uwe Mosch, Reinhard Brunnhardt, Herbert Günther, Jonny Schulz, Siegmar Schädel, Jens Rode, Carsten Hohnstein, Jörg Selle, Michael Selle, Mirko Wegemann, Wolfhard Kuhn, Fritz Wiesemann, Gerd Selle, Emil Pubantz

 

Die Büroarbeiten übernahm Edwin Barthel

 

Die ersten Stapler wurden angekauft bzw. aufgebaut.

 

Pfingsten 1980 brannten die Garagen ab, bereits im Herbst 1980 waren diese und die Werkstätten aufgebaut u. wieder in Betrieb

 

Das kleine Sägewerk wurde umbaut und das zweite Horizontalgatter in der oberen Halle aufgestellt.

 

Fahrzeuge: Traktor „Pionier“ , Zetor, div. Anhänger, Langholzhänger, ZT 300.

 

Ein LKW Typ W50 mit Plane fuhr das Holz zu Kunden und wurde im Güterverkehr genutzt. Der Fahrer damals war Herbert Selle, er kam im August 1986 bei einem Verkehrsunfall ums Leben.

 

LKW Typ  W 50 Dreiseitenkipper (fuhr H.-J. Selle); L60 Pritsche; Stapler.

 

Ein Spänesilo wurde aufgestellt.

 

Das Rundholz wurde mit Motorkettensägen abgelängt ( Hans Bremser)

 

Ein Kran T 174 wurde gekauft.

 

Helmut Köhler versorgte die Leute mit Brennholz im Dorf und Umgebung.;

 

Die Sägewerksplätze wurden mit Betonplatten befestigt.

 

Im Jahre1989 wurde ein L 60 Kipper angeschafft, dann ein Dreiachser MAN mit Ladekran und Anhänger, gefahren von H.-Joachim Selle, ebenfalls der MAN mit Rungenaufbau.

 

1995

 

Ab 01.01.1995 übernahm Gerd Selle den väterlichen Betrieb.

 

Inhaber

 

Gerd Selle

 

Mitarbeiter

 

Hans Bremser, Siegmar Schädel, Bernd Strohmeyer, Emil Pubantz, Hans-Joachim Selle, Michael Selle, Jörg Selle, Mirko Wegemann, Wolfhard Kuhn, Nico Spieß, Kai Hörning, Maik Hörning, Roland Schnepfe, Jens Rohrmann, Marcel Stolze (Lehrling 09.2000 -08.2003) , Karl Töppe, Heiko Gall, Detlef Hey, Helgard Selle, Hannelore Schimbeno, Werner Schimbeno

 

Der Bau einer Trafostation (1999) ermöglicht eine unabhängige Stromversorgung für das Sägewerk.

 

Das neue Vollgatter wurde 1998 eingebaut

 

Zur Konservierung von Buchenholz wurde im Jahr 2000 in Beinrode an der Unstrut ein Nasslager errichtet.

 

Für jedes Gatter wurde ein Hebegerät (Vakuumsauger) installiert, damit auch die schweren Bohlen befördert und gestapelt werden können.

 

Ein großzügiger Frühstücksraum mit Küchenzeile, eine neue Toilettenanlage, sowie ein Zweiter Büroraum entstanden in den Jahren 2000 bis 2003.

 

Mittels Doppelsäumer und Kappsäge kann Schnittholz weiterverarbeitet werden

(Kanteln, besäumte Schnittware)

 

Es entstanden vier Holzlagerplätze, ein kleines Heizhaus mit Dämpfkammer und  eine Trockenkammer, später folgten drei weitere Trockenkammern, eine Dämpfe und das große Heizhaus.

 

Mittels Rundholzsortierwagen wird das Rundholz abgelängt und sortiert; dieser wurde im Jahre 2000 aufgestellt.

 

Weiterhin wurden zwei offene Lagehallen und eine klimatisierte Lagerhalle gebaut.

 

Alle Plätze sind befestigt worden und zahlreiche Anpflanzungen verschönern

die Außenanlagen.

 

Im Jahre 2003 wurde für das Eichenschnittholz der 5. Lagerplatz  hergerichtet

 

Im Jahre 2004 wurde in die große offene Lagerhalle eine Stapelanlage eingebaut.

 

Ein Mercedes-Kipper und ein Mercedes Actros transportieren unser Schnittholz zu

den Kunden; weitere Fahrzeuge: 4 Stapler, ein Traktor ZT 300.

 

Die Rundholztransporte werden seit 1990 von der Firma Bernd Heigener ausgeführt.

 

Für alle Büroarbeiten, sowie Zuarbeiten für das Steuerbüro Becker und Fasshauer sind Helgard Selle und Werner Schimbeno verantwortlich.

 

Damit der Lagerplatz 5 befestigt werden konnte, mussten als Ausgleichmaßnahmen Anpflanzungen nähe Heizhaus und eine Waldfläche in Richtung Schützenplatz mit ca 1,8 ha Laubmischwald angepflanzt werden.

 

2005

 

Im Jahr 2005 wurden weitere zwei Trockenkammern gebaut und im gleichen Jahr in

Betrieb genommen

 

Im September 2005 neue Absauganlage in Betrieb genommen.

 

Sohn Michael Selle qualifiziert sich in Bad Wildungen Holzfachschule in einem 6-monatigen

Lehrgang zum Industriemeister (08.2006-02.2007)

 

Im Herbst 2006 Anbau Schärfraum und Frühstücksraum, Fertigstellung Dez. 2007

 

Kai Schönstedt wurde eingestellt

 

Lehrling Daniel Klingert  wurde in 3-jähriger Lehre zum Holzbearbeitungsmechaniker

ausgebildet.

 

Andrea Selle wurde eingestellt

 

Umkleideraum und Toiletten-Personal entstehen, Fertigstellung Jan. 2008.

 

Im Oktober 2007 Baubeginn einer zweigeschossigen Lager-und Zuschnitthalle

Fertigstellung Frühjahr 2008

 

Lagerplatz 6 Richtung Höhe entstand

 

Hackergebäude wurde fertiggestellt und Hacker eingebaut

 

Patrick Wolf wurde bei uns eingestellt (06.2010), sowie Matthias Köhn

und David Köhn

 

Eine 2. klimatisierte Lagerhalle wurde  2012 gebaut und ab Sommer genutzt